20 Jahre KULTURmobil

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PRESSEINFORMATION
KULTURmobil 2017 vom 25. Juni bis 3. September


"Ein Glückskind namens Hans"
Theaterstück für Kinder von Mirijam Kälberer, 17 Uhr

"Der Meister und Margarita"
Eine fantastische Satire nach dem Roman von Michail Bulgakow, 20 Uhr

"Ein Glückskind namens Hans"
"Der Meister und Margarita"

Die Idee

Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder, der Initiator von KULTURmobil, schickte 1998 zum ersten Mal eine professionelle Theatertruppe übers niederbayerische Land, um das Publikum unter freiem Himmel auf Märkten und Plätzen oder bei Regen auch mal in den Feuerwehrhäusern oder Bauhöfen zu unterhalten. Der Wagen der Fahrenden, den früher Pferde übers Land zogen, hatte sich dabei in einen LKW mit Kastenaufbau und ausklappbarer Bühne verwandelt. Der LKW rollt 2017 zum 20. Mal durch Niederbayern und KULTURmobil ist inzwischen ein viel beachtetes, einzigartiges Erfolgsprojekt regionaler Kulturarbeit. Von Anfang an einmütig von den Mitgliedern des Bezirkstags von Niederbayern unterstützt, erreichte es mit 580 Gastspielen und 1.260 Vorstellungen bisher ca. 360.000 Zuschauer.

Die Zahlen:
• 6000 Reisekilometer pro Jahr kreuz und quer durch Niederbayern
• 60 Vorstellungen an 30 Orten in 9 Landkreisen vom 25. Juni bis 3. September 2017
• Programmdauer: nachmittags eine Stunde, abends zwei Stunden
• 30 Mitwirkende vor, auf und hinter der Bühne
• Gastspielbeitrag der Gemeinden je nach Einwohnerzahl zwischen 600 und 1.600 Euro
• 159 verschiedene niederbayerische Gastspielorte in den Jahren 1998 bis 2017

Die Pressestimmen:
• Ein gelungenes Kulturprojekt, das stets aufs Neue überrascht“
• „Höhepunkt im kulturellen Leben der Gemeinde“
• „Tolle Sommersause für die Dorfplätze“
• „Großer Ansturm bei der Aufführung von KULTURmobil

Das Programm

17 Uhr

„Ein Glückskind namens Hans“
Theaterstück für Kinder von Mirijam Kälberer nach dem Märchen „Hans im Glück“ der Brüder Grimm

Spielfassung/Regie: Mirijam Kälberer
Musik/Liedtexte: Martin Kubetz
Bühnenbild und -bau/Kostümbild: Günther Brendel
Kostümbild: Bernadette Hug
Maske/Requisite: Belinda Heller
Regieassistenz: Elena Fäth

Besetzung
Lilly: Stefanie Steffen
Carolin:
Ivana Nikolic
Jannik:
Sebastian Gerasch

Im Nachmittagsstück für Kinder ab 6 Jahren inszeniert Mirijam Kälberer „Ein Glückskind namens Hans“, ein Theaterstück, das sie nach dem Märchen „Hans im Glück“ der Brüder Grimm geschrieben hat. Der sympathische Antiheld Hans wird aus der Perspektive von drei Geschwistern in Szene gesetzt. Das anfangs unordentliche Kinderzimmer verwandelt sich in eine Märchenwelt, der Schreibtisch wird zur Höhle und das Stofftier zur Glücksgans. Mit Lie-dern, Witz und Poesie werden die großen Fragen des Lebens kindgerecht verhandelt. Bedeutet Besitz auch zugleich persönliches Glück? Worauf kommt es im Leben an? Was braucht man wirklich, um glücklich zu sein? Ein Stück, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Lachen wie zum Nachdenken anregt.

Das künstlerische Team

Mirijam Kälberer, Spielfassung und Regie
Mirijam Kälberer wurde 1991 geboren und absolvierte ihre Regieausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst in Ulm, wo sie im Rahmen ihrer Ausbildung mehrere Stücke inszenierte. Stationen als Regieassistentin führten sie unter anderem ans Stadttheater Fürth, zu den Nibelungen Festspielen in Worms und ans Theater Heilbronn. Dieses Jahr inszeniert sie erneut das Kinderstück bei KULTURmobil, nachdem sie bereits 2016 die Regie für "Nur ein Tag" übernommen hatte.

Martin Kubetz, Musik/Liedtexte
Der Komponist, Sänger und Multi-Instrumentalist Martin Kubetz ist seit über zwei Jahrzehnten eine feste Größe in der niederbayerischen Musikszene und verwirklichte zahlreiche Projekte vom Kabarett bis zu Gedichtvertonungen. Mit seinen eigenen Stücken umrahmte er unter anderem die Landshuter Lesereihe „Mitten ins Herz“ von Oliver Karbus und die „Wirtshauslesungen“ des Bezirks Niederbayern. Für KULTURmobil komponierte er 2014 die Musik zum Kinderstück „An der Arche um acht“. 2015 war er für „Indien“ musikalisch verantwortlich und spielte Akkordeon. In diesem Jahr komponierte er die Musik für das Nachmittagsstück „Ein Glückskind namens Hans“ und schrieb auch die Liedtexte.

Günther Brendel, Bühnen- und Kostümbild
Günther Brendel kam in den 80er Jahren als Quereinsteiger in die freie Theaterszene und arbeitete als Bühnenbildner unter anderem für das Klagenfurter Ensemble. 1990 trat er als Mitbegründer des Neu-Ulmer Theaters hervor und entwarf dort zahlreiche Bühnenbilder für Schauspielproduktionen und Musicals. Seit 2010 ist er Dozent an der Akademie für Darstellende Kunst Ulm und „Hausbühnenbildner“ des Akademietheaters. Daneben entstanden Arbeiten wie „Schöne Dinge sind auf unserer Seite“ am Theaterhaus Stuttgart 2013. Zu seinen jüngsten Projekten für Kinder- und Jugendtheater gehören Michael Endes „Wunschpunsch“ und Erich Kästners „Pünktchen und Anton“ am Ulmer Akademietheater. Nach dem Bühnenbild für „Nur ein Tag“ bei KULTURmobil 2016 gestaltet der Klagenfurter heuer Bühnenbilder und Kostümbilder für beide KULTURmobil-Produktionen.

Bernadette Hug, Kostümbild
Bernadette Hug absolvierte ab 2010 eine Schauspielausbildung mit Wahlfach Gesang und Figurentheater an der Akademie für Darstellende Kunst Ulm. Nach ihrem Abschluss 2014 war sie zwei Jahre lang Ensemblemitglied am Theater „Die Färbe“ in Singen und wechselte anschließend ans „Theater der Altstadt“ Stuttgart. 2016 war sie beim „Ludwigsburger Theatersommer“ in „Arsen und Spitzenhäubchen“ zu sehen. Ihr Interesse an Mode, Schneiderei und Kostümen pflegte sie in verschiedenen Praktika bei Modefirmen und in einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau bei Peek & Cloppenburg in Ulm. Bei KULTURmobil 2017 entwarf sie das Kostümbild für beide Produktionen.

Elena Fäth, Regieassistenz/Spielleiterin/Assistenz der Tourneeleitung
Elena Fätz ist gebürtige Regensburgerin und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Schon als Kind stand sie auf der Bühne. Im Juli 2015 beendete sie erfolgreich ihre Ausbildung zur diplomierten Musicaldarstellerin an der Abraxas Musical Akademie in München. Schon während der Ausbildung spielte sie die Donna in Interpretationen aus „Mamma Mia“ in München. Nach der Regieassistenz im Stück „Nur ein Tag“ bei KULTURmobil 2016 übernimmt sie diese Funktion auch in diesem Jahr beim Kinderstück und fungiert außerdem als Spielleiterin und Assistentin der Tourneeleitung.

Belinda Heller, Maske/Requisite/Tourneeleitung
Belinda Heller ist Diplom-Maskenbildnerin und war für viele renommierte Theater-, Film- und Musicalproduktionen tätig. Sie arbeitete unter anderem bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen und den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und tourte mit großen Musicals wie der „Rocky Horror Show“, „Grease“ oder „Ben Hur Live“. Im vergangenen Jahr war sie mit der a.gon-Theaterproduktion „Deutschstunde“ als Tourneeleiterin und Verantwortliche für die Maske in ganz Deutschland unterwegs. Für KULTURmobil übernimmt sie bereits zum dritten Mal Maske, Requisite und Tourneeleitung.

Besetzung

Stefanie Steffen, Lilly
Stefanie Steffen, geboren 1989 in Nürtingen, absolvierte ihre Ausbildung zur Schauspielerin an der Akademie für Darstellende Kunst in Ulm. Von 2013 bis 2015 war sie festes Ensemblemitglied des Fränkisch-Schwäbischen Landestheaters Dinkelsbühl. Für ihre Darstellung der Gelsomina in „La Strada“, wurde sie mit dem Theaterpreis der Fränkischen Landeszeitung als beste Schauspielerin 2014 ausgezeichnet. Stefanie Steffen war außerdem bis vor kurzem am Stadttheater Ingolstadt als Gastschauspielerin engagiert und ist in Berlin mit dem Solostück „Die Strafkolonie“ von Franz Kafka auf der Bühne zu sehen. Bei KULTURmobil ist sie nach der Rolle der Fliege in „Nur ein Tag“ (2016) nun schon das zweite Jahr dabei und in dem Stück „Ein Glückskind namens Hans“ zu erleben.

Ivana Nikolic, Carolin
Ivana Nikolic wurde in Serbien geboren und wuchs in Wien auf. Bereits während ihrer Ausbildung an der Anton-Bruckner-Universität war sie bei den Wiener Festwochen und Wiener Wortstätten als Schauspielerin zu sehen. Weitere Engagements führten Ivana Nikolic ans Tiroler Landestheater Innsbruck, Landestheater Linz, Dschungel Wien und zum Kultur.Sommer.Semmering. Bei KULTURmobil 2017 ist sie die Carolin im Kinderstück.

Sebastian Gerasch, Jannik

Sebastian Gerasch studierte Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ in München und trat währenddessen in ersten Rollen am Bayerischen Staatsschauspiel auf. Nach einem dreijährigen Engagement am Theater Heilbronn gastierte er an zahlreichen Häusern, unter anderem dem Schauspiel Frankfurt, dem Schauspiel Hannover und dem Theater der Jugend in Wien. Seit 2012 ist der gebürtige Darmstädter außerdem regelmäßig in Stücken wie „Der Vorname“ oder „Gift“  am Kleinen Theater in Landshut zu sehen. Bei den Wasserburger Theatertagen wurde er 2014 als bester Darsteller ausgezeichnet. Auf der Bühne von KULTURmobil stand Gerasch schon vor 4 Jahren im „Revisor“ in drei Rollen und 2016 als Wildschwein in „Nur ein Tag“. In diesem Jahr spielt er Jannik im Nachmittagsstück.

20 Uhr

Der Meister und Margarita
Eine fantastische Satire nach dem Roman von Michail Bulgakow in der Übersetzung von Thomas Reschke

Spielfassung/Regie: Konstantin Moreth
Musik: Philipp Ortmeier
Bühnenbild und -bau/Kostümbild: Günther Brendel
Kostümbild: Bernadette Hug
Maske/Requisite: Belinda Heller
Regieassistenz: Larisa Zhivoderova

Besetzung
Margarita, Rattenschlächter, Praskowja, Pfleger, Zuschauerin: Isabel Kott
Meister, Jeschua, Bengalski, Sagriwow, Lichodejew, Abadonna: Johannes Schön
Voland, Strawinskaja, Krankenschwester: Ursula Berlinghof
Besdomny, Gella, Zuschauerin, Levi, Milizionär 2: Pia Kolb
Behemot, Pilatus, Nepremenow, Poplawski, Pfleger: Moritz Katzmair
Fagott, Berlioz, Rjuchin, Afranius, Mogarytsch, Pfleger, Milizionär 1: Robert Spitz

Autor und Regisseur Konstantin Moreth inszeniert in diesem Jahr seine eigene dramatische Version des „russischen Faust“, wie „Der Meister und Margarita“ oft bezeichnet wird. Die Romanvorlage entstand in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und beschreibt in einer fantastischen, satirischen und witzigen Weise das Leben in Moskau in dieser Zeit, wobei die russische Hauptstadt für eine beliebige Hauptstadt eines repressiven Systems steht. Der Teufel und seine Kumpanen kommen in die Stadt, stürzen die Bürokratie in anarchistisches Chaos, sind aber auch die berühmte „Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft“, wie es bei Goethe heißt. So finden der Meister, der Autor eines unvollendeten, von der Kritik verrissenen Romans ist und in der Psychiatrie weilt, und seine Geliebte Margarita wieder zusammen. 
Sechs Schauspielerinnen und Schauspieler schlüpfen in diverse Rollen und bringen mit phy-sischer und stimmlicher Vielseitigkeit einen actionreichen, prallen Theaterabend auf die Bühne, der sowohl grandios unterhält als auch zum Nachdenken über die menschliche Natur anregt. „Groteskkomisch überhöht bis anrührend, ja zart erzählt, mit starken Figuren und einer unbändigen Fabulierlust ist „Der Meister und Margarita“ eine optimale Vorlage für ein KULTURmobil-Stück“, meint Regisseur Moreth.

Das künstlerische Team

Konstantin Moreth, Spielfassung und Regie
Konstantin Moreth ist freischaffender Regisseur und Schauspieler. Er spielte am Residenztheater München, am Schauspielhaus Zürich, am Prinzregententheater München und in etlichen Produktionen am Metropoltheater München, wo er auch einige Male inszenierte – zum Beispiel „Trainspotting“, das von Nike Wagner zum Kunstfest Weimar eingeladen wurde. Weitere Inszenierungen an verschiedenen Häusern folgten: Kammerspiele Landshut, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg und Team Theater München. Er schrieb und inszenierte „Dracula“, das von 2009 bis 2013 mit dem Tourneetheater „theaterlust“ erfolgreich auf Deutschlandtournee lief. Seit vielen Jahren ist er regelmäßig im TV zu sehen, unter anderem in „Um Himmels Willen", „Tatort", „Rosenheim-Cops", „Der Alte".
Große Erfolge feierte Moreth als Titelfigur Coco Schumann in der Erfolgsproduktion „Der Ghetto Swinger“ (Regie: Gil Mehmert), die an den Hamburger Kammerspielen, im Theater am Kurfürstendamm Berlin und deutschlandweit zu sehen war und ist. An den Hamburger Kammerspielen inszenierte er 2016 die Erfolgsproduktion "Diven". "Der Meister und Margarita" ist bereits seine fünfte Inszenierung für  KULTURmobil.

Philipp Ortmeier, Musik
Philipp Ortmeier, geboren 1978 in Passau, begann bereits im Kindesalter zu komponieren und lernte Klavier, Violoncello und Schlagwerk. Er studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Italianistik in Würzburg, Wien, Padua und Krakau und promovierte 2010 über die russische Komponistin Sofia Gubaidulina. Seit 2008 arbeitet er als Kulturreferent beim Bezirk Niederbayern. Außerdem führt er sein eigenes Busunternehmen „Omnibus Ortmeier“, das Menschen für Kunst und Kultur mobil macht. Ortmeier komponiert weltliche und geistliche Musik für Orchester-, Chor- und Kammermusik. Seine Werke werden im In- und Ausland aufgeführt. Er schuf Kompositionen unter anderem für das Architekturmuseum Frankfurt, das Bistum Passau, das Freilichtmuseum Finsterau, das Ensemble Harmonia Unitatis, den Passauer Konzertverein und die Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie Mainkofen. Seit 2011 verfasst er Bühnenmusiken für das Theaterprojekt KULTURmobil. 2017 gewann er mit „Mache dich auf“ einen Kompositionswettbewerb der Diözese Passau.

Günther Brendel, Bühnen- und Kostümbild siehe „Ein Glückskind namens Hans“

Bernadette Hug, Kostümbild siehe „Ein Glückskind namens Hans“

Larisa Zhivoderova, Regieassistenz
Larisa Zhivoderova studiert seit 2015 an der Akademie für Darstellende Kunst Ulm Regie und Schauspiel. Während ihres Studiums war sie am dortigen Akademietheater in den Bereichen Technik, Regieassistenz und Schauspiel in Stücken wie „Alice im Wunderland“ oder „Bilder deiner Liebe“ tätig. Bei KULTURmobil 2017 hat sie die Regieassistenz beim Abendstück übernommen.

Besetzung

Isabel Kott, Margarita/Rattenschlächter/Praskowja/Pfleger/Zuschauerin
Isabel Kott lebt in München und ist als freie Schauspielerin in Theater-, Film- und Fernsehproduktionen tätig. Nach einer Rolle in der ARD-Serie „Marienhof“ ist sie seit 2007 am TamS Theater München und arbeitet regelmäßig mit dem Regisseur und Autor Stefan Kastner zusammen („Germania 1, 2 und 3“ und „Die Sphinx von Giesing Teil 1 und 2“ im Hofspielhaus). Außerdem war sie zuletzt unter anderem in den Theaterstücken „Reste von Gestern“ (Burchard Dabinnus), und „Loreen schießt in die Luft“ (Renate Groß, Kindertheater im Fraunhofer) zu sehen. Im Februar 2017 gastierte Isabel Kott als Erzählerin und Sprecherin aller Figuren des Librettos „Belmonte und Constanze“ im Rahmen einer konzertanten Opernaufführung beim Festival „toujours Mozart“ in Offenbach mit Gesangs-Solisten der Bayerischen Staatsoper und dem Orchester der Münchner Hofkapelle. Neben der Titelrolle im Musical „Kleiner Lord“, einer Produktion des a.gon-Tourneetheaters, spielt sie in diesem Jahr bei KULTURmobil die Margarita im Abendstück.

Johannes Schön, Meister/Jeschua/Bengalski/Sagriwow/Lichodejew/Abadonna
Johannes Schön studierte Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Direkt im Anschluss war er für fünf Jahre Ensemblemitglied am Landestheater Tübingen. Seit 2010 arbeitet Johannes Schön als freier Schauspieler in München und spielte unter anderem in „Frankenstein“ (Metropoltheater), Faust in „Faust, die Frauen und das Wasser - eine Faust I + II Verdichtung“ (Reithalle München/Münchner Tournee), in der preisgekrönten Tournee-Produktion „Die Päpstin“ (theaterlust München), regelmäßig beim Kultursommer Garmisch-Partenkirchen und in „Cyrano“ (Moreth Company).
In Film und Fernsehen war er unter anderem in „SOKO 5331“, „Rosenheim Cops“ und „Herzflimmern“ zu sehen. Seit Herbst 2015 lebt er in der Nähe von Landshut und ist in der Saison 2017 bei KULTURmobil in der Titel-Rolle des Meisters zu sehen.

Ursula Berlinghof, Voland/Strawinskaja/Krankenschwester
Ursula Berlinghof studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Saarbrücken. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Kiel, an den Stadttheatern Heidelberg und Landsberg, den Staatstheatern Darmstadt und Braunschweig, dem Kleinen Theater Landshut und der Württembergischen Landesbühne. Seit 2001 arbeitet sie als freie Theaterschauspielerin in München. Sie ist auf vielen Hörbüchern und als Dokumentarfilmsprecherin zu hören. 2013 erhielt sie den Darstellerpreis der Wasserburger Theatertage. Im Abendstück von KULTURmobil 2017 ist sie als Voland und in anderen Rollen zu sehen.

Pia Kolb, Besdomny/Gella/Zuschauerin/Levi/Milizionär 2
Pia Kolb ist 1983 in München geboren und in Bad Tölz aufgewachsen. Nach einer Ausbildung bei Patricia Bade in Amsterdam (Vocal Dance and Voice Movement Integration) sowie einem Studium bei TheaterRaum München (Berufsfachschule für Schauspiel und Regie) arbeitet sie als freie Schauspielerin in Theater- und Filmproduktionen, ist aber auch als Autorin tätig. Im „theater…und so fort“ in München war sie in einigen Hauptrollen und Solostücken zu sehen, wie zum Beispiel in „Cover Girls“ von B. Herold oder im musikalischen Soloprogramm „Music For Grrrls“. Im vergangenen Jahr spielte sie verschiedene Rollen in der erfolgreichen und preisgekrönten Theaterproduktion „Die Wanderhure“ des Tourneetheaters „theaterlust“. Bei Kultursommer Garmisch-Partenkirchen 2016 war sie in der „Räuber-Kneissl“-Inszenierung von Angela Hundsdorfer die Kathi und in diesem Jahr steht sie bei KULTURmobil im Abendstück unter anderem als Besdomny auf der Bühne.

Moritz Katzmair, Behemot/ Pilatus/Nepremenow/Poplawski/Pfleger
Moritz Katzmair wuchs in Sinzing bei Regensburg auf. Während seiner Ausbildung zum Schauspieler an der ADK Bayern in Regensburg spielte er bereits am Stadttheater Ingolstadt, den Sommerfestspielen in Wunsiedel und am Landestheater Niederbayern, wo er von 2007-2010  Ensemblemitglied war. 2008 absolvierte Katzmair die Sommerakademie für bairisches Volksschauspiel unter der Leitung von Michael Lerchenberg. Für die Rolle des Wast in „Wast - Wohin?“ von Felix Mitterer erhielt er im Sommer 2012 den Nachwuchspreis der Luisenburg Festspiele. Im gleichen Jahr war er auch der Widersacher von Kommissar von Meuffels im „Polizeiruf 110 - Schuld“, wofür das Ensemble 2013 den „Deutschen Schauspielerpreis“ erhielt. Seit 2010 ist Moritz Katzmair regelmäßig im Kino und Fernsehen zu sehen – so zum Beispiel in den Filmen „Willkommen bei den Hartmanns“, „Dampfnudelblues“ und „Winterkartoffelknödel“, mehrfach im „Tatort“ und „Polizeiruf 110“, „Sau Nummer vier“, „Paradies 505“, „Die Hebamme 2“.  Zuletzt stand er für den englischen Kinofilm „Radegund“ unter der Regie des mehrfach für den Oscar nominierten Regisseurs Terrence Malick vor der Kamera. 2017 gab Katzmair sein Regiedebüt am Theater an der Rott. Bei KULTURmobil 2017 ist er unter anderem Behemot im Abendstück.

Robert Spitz, Fagott/Berlioz/Rjuchin/Afranius/Mogarytsch/Pfleger/Milizionär 1
Robert Spitz erhielt seine schauspielerische Ausbildung unter anderem bei Margie Haber und Rae Allen und machte an Häusern wie dem Bayerischen Staatsschauspiel München, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg und dem Münchner Volkstheater Station. Daneben war er in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen, bei denen zum Beispiel Herbert Achternbusch, Jo Baier, Xaver Schwarzenberger, Paul Harather und Franz Xaver Bogner die Regie führten. Spitz selbst wirkte als Regisseur an den Kammerspielen Landshut und dem Münchner Theater Halle 7, im März 2015 hatte seine „Anatevka“-Inszenierung am Musiktheater Friedrichshafen Premiere. Am Landestheater Niederbayern spielte und sang er im Musical „Kiss me Kate“. Bei KULTURmobil war er 2014 der dritte Pinguin in „An der Arche um acht“, 2015 Heinz Bösel im Kultstück „Indien“ und 2016 der Vater Kneißl im „Räuber Kneißl“. In diesem Jahr spielt er unter anderem den Berlioz in der „Der Meister und Margarita“.

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